Raphael Möllers bei Langguth

Ein Jahr 7000 Kilometer von Zuhause entfernt

Raphael Möllers ist Industriemechaniker bei Langguth. Hier absolvierte er von 2005 bis 2008 auch seine Ausbildung – und lernte den spannenden Umgang mit komplexen Maschinen von der Pike auf. Besonders spektakulär dabei: Danach durfte er zwölf Monate bei einer Tochtergesellschaft von Langguth auf einem anderen Kontinent verbringen. Raphael Möllers arbeitete währenddessen in Kanada, USA und Mittelamerika.

Wieder zurück in Deutschland wurde er noch in der Abteilung für Sondermaschinen eingesetzt, wo er technisch besonders anspruchsvolle Etikettiermaschinen und Eimer-Handlingsysteme montieren durfte, die nicht zum Standard gehören.

Wie Raphael Möllers die Zeit fast 7000 Kilometer entfernt von zuhause erlebte und was er daraus machen konnte – das berichtet er hier aus erster Hand:

„Ein ganzes Jahr lang durfte ich bei unserer Tochtergesellschaft LANGGUTH AMERICA arbeiten. Ich habe viel gesehen und bin viel rumgekommen – so bin ich nicht nur in Kanada, sondern mehrmals auch in den USA und in Mittelamerika gewesen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Leute in Kanada in vielerlei Hinsicht aufgeschlossen und unkompliziert sind, und es fiel mir leicht, dort zu leben und zu arbeiten.

Meine Aufgabe war es gewesen, die in Deutschland gebauten Maschinen zu testen. Zudem bin ich zu den Kunden gefahren, um die Maschinen in Betrieb zu nehmen. Das hieß auch, den Mitarbeitern die Maschinenfunktionen zu erklären und das Personal zu schulen – das Ganze natürlich auf Englisch, was mir immer leichter fiel, je länger ich dort war. Meine Kollegen und ebenso die Kunden haben mir immer viel Verständnis entgegengebracht, wenn ich manchmal nach den richtigen Worten suchte. Gerade in Bezug auf technisches Fachvokabular hat mir der Aufenthalt dort sehr geholfen. Außerhalb der Arbeitszeit blieb mir noch genug Zeit, Land und Leute kennenzulernen. So habe ich sogar die Niagarafälle gesehen, Toronto besichtigt und bin an den Großen Seen gewesen.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein dreiwöchiger Montageaufenthalt auf Puerto Rico in der Karibik.

Hier in Deutschland sind meine im Ausland gewonnenen Erfahrungen eine große Hilfe. Meine Aufgabe ist nun, die Maschinen vor der Auslieferung zu testen. Dann kommen die Kunden ins Werk nach Senden, um sich von der Funktionalität der Maschinen persönlich zu überzeugen. Alle offenen Fragen werden dann in einem Gespräch geklärt. Englische Fachgespräche und knifflige Fragen sind heute für mich erst recht kein Problem mehr. Ich freue mich auch, dass ich vielen Kunden auch nach dem Verkauf der Maschinen helfen kann, denn ich arbeite eng mit dem Kundendienst zusammen. Es ist eine abwechslungsreiche und technisch interessante Aufgabe, die mich immer wieder neu fordert. Durch das gute Betriebsklima macht es Spaß, bei Langguth zu arbeiten.“