hotLAN® 310

Die hotLAN® 310 ist die Hochgeschwindigkeitsmaschine unter den Etikettieranlagen von LANGGUTH. Die leimsparende Heißleimtechnologie erlaubt Taktraten von bis zu 60.000 Stück pro Stunde und dekoriert Dosen nahezu aller Art rund herum. Rüstzeiten zwischen 5 und 10 Minuten sowie der Non-Stop Betrieb der Maschine tragen zur hohen Verfügbarkeit und Effizienz Ihrer Produktionslinie bei – wichtige Kennzahlen in vielen Betrieben, die in mehreren Schichten das ganze Jahr mit Höchstleistungen produzieren. Mit der Erweiterung um Code- oder anderen Kontrollgeräten und entsprechenden Ausstoßfunktionen gelingt mit der Maschine hotLAN® 310 nicht nur eine ansprechende Etikettierung, sondern es entsteht auch ein echter Checkpoint in Ihrer Linie zur Qualitätssicherung in Ihrem Betrieb.

Vorteile:

  • Rundumetikett
  • Geradeausläufer Maschine mit geringem Formatteileinsatz
  • Minimaler Leimverbrauch durch Spinnsprüh-Verfahren
  • Hohe Effizienz durch kurze Umrüstzeiten und einfache Bedienbarkeit
  • Geschlossener Leimkreislauf schließt Verunreinigungen des Leims aus

Technische Daten: (Basis)

Grundgestell: Geschweißt aus Edelstahl
Transporteur
Kunststoff- oder Stahlkette
Geschwindigkeit: Variabel einstellbar,
Abstufungen bezogen auf Referenz-Ø 73 mm:
18.000/h, 24.000/h, 30.000/h, 45.000/h, 60.000/h
Eintaktung: Schneckeneintaktung, Geschwindigkeit einstellbar
Maschinenlänge: Ein- und Auslauflänge abhängig von Geschwindigkeitsstufen
Bis 30.000/h: 935 mm am Einlauf, 750 mm am Auslauf -> Gesamtlänge 6.000 mm
45.000/h: 1.185 mm am Einlauf, 1.000 mm am Auslauf -> Gesamtlänge 6.500 mm
60.000/h: 1.435 mm am Einlauf, 1.250 mm am Auslauf -> Gesamtlänge 7.000 mm
Gebinde-Ø: Min. 66 mm, Max. 165 mm
Etikettenhöhe: In Abstufungen bis 120 mm, 160 mm, 200 mm bis max. 235 mm
Etikettenlänge: Min. 210 mm – Max. 530 mm

Funktionsablauf:

Der Maschinentransporteur fördert die Gebinde durch die Etikettieranlage. Zunächst bringt eine Eintaktschnecke die Gebinde auf einen bestimmten Abstand zueinander, der für den folgenden Etikettierprozess notwendig ist. Eine Lichtschranke löst beim Durchfahren der Gebinde den Etikettiervorgang aus, in dem das elektrische Nockenschaltwerk die Anfangsbeleimung ansteuert und die Leimpunkte auf die Dose aufbringt. Durch die Klebekraft der Leimpunkte werden die Etiketten aus dem Magazin entnommen und am Etikettenende mit einem vertikalen Leimstreifen (Endbeleimung) versehen.

Die Beleimungseinrichtung zeichnet sich durch ein geschlossenes Heißleimsystem aus. Die oben benannte Anfangsbeleimung bringt über Düsen die Leimpunkte berührungslos auf die Dosen auf. Ein Druckluftstoß erzeugt dabei einen Drall, so dass kein Leimtupfen, sondern lediglich eine hauchdünne Leimspirale entsteht. Das System beeindruckt insgesamt als sauberes und sparsames Verfahren und ermöglicht zugleich ein hervorragendes Etikettierergebnis.

Das Etikettenmagazin eignet sich für zahlreiche Etikettenformate, ein Formatwechsel bei unterschiedlichen Etikettengrößen ist mühelos. Das Nachlegen von Etiketten bei laufender Maschine ermöglicht eine unterbrechungsfreie Produktion.

Die einfache Bedienung ist eine der herausragenden Eigenschaften dieser Etikettiermaschine. Sie kann aufgrund ihrer unkomplizierten und überschaubaren Technik von einer Person bedient werden. Das Umrüsten auf verschiedene Gebinde- und Etikettenformate lässt sich im „Handumdrehen“ schnell und ohne Werkzeug durchführen. Außerdem können bei Wartungs- oder Reparaturarbeiten sämtliche Komponenten einfach ausgewechselt werden.


Erweiterungen:

– Etikettierung von Henkelösendosen
– Code-Lesegeräte, andere Kontrollgeräte mit Ausstoßfunktionen